Firmware Release Notes

Unser Entwicklungsteam ist kontinuierlich bemüht, unsere Produkte zu verbessern. Für unsere Router erscheinen daher regelmäßig Firmwareupdates, die nicht nur Fehler beheben und die Produktqualität verbessern, sondern oft auch zusätzliche, neue Features enthalten. Bei der Entwicklung neuer Produktfeatures richten wir uns dabei stark nach Kundenfeedback.

RuggedVPN

Seit 2015 setzt Viprinet auf RuggedVPN. RuggedVPN stellt die nächste Generation der Firmware dar und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die bis 2015 verwendete "Classic"-Firmware wird hingegen seit Anfang 2017 nicht mehr unterstützt. Bestehende Installationen sollten daher zeitnah auf RuggedVPN umgestellt werden, damit sie von allen neu entwickelten Features profitieren.

Online Update

Unsere Router enthalten im Web-Interface unter [ AdminDesk ] [ Logging & Maintenance ] [Router Firmware Update] die Möglichkeit, ein bequemes Online-Update eines "Stable"-Firmware-Releases durchzuführen. Hier kann automatisch geprüft werden, ob für das Routermodell ein Firmware-Update vorliegt, dieses ggf. heruntergeladen und installiert werden. Es kann auch konfiguriert werden, dass Firmware-Updates ohne Zutun des Administrators bei Verfügbarkeit heruntergeladen werden. Die Installation sollte aus Sicherheitsgründen aber immer in Anwesenheit eines Administrators durchgeführt werden. Das Online Update ist sowohl für die Classic- als auch die RuggedVPN-Firmwaregenerationen verfügbar. In der Classic-Firmware existiert eine gesonderte Option, um den Router auf RuggedVPN upzugraden.

Offline update

Als Alternative zum Online-Update steht auch ein Offline-Update zur Verfügung. Zusätzlich zu den stabilen Firmware-Releases gibt es auch von Zeit zu Zeit "Cutting edge"-Firmware Releases, welche neue Features schnell zu unseren Kunden bringen, die diese benötigen. Diese Updates sind dann nur Offline-Update verfügbar. Um ein Offline-Update durchzuführen, müssen Sie das für Ihr Routermodell bestimmte Firmware-Image herunterladen und dann über die entsprechende manuelle Updatefunktion im Web-Interface des Routers hochladen und installieren. Beide Firmware-Images, "Cutting Edge" und "Stable", sind auf unserem Update-Server verfügbar.

Sollten Sie Hilfe beim Firmware-Update benötigen, so wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren Support.

Viprinet Lifetime Maintenance

Die Nutzung der RuggedVPN Firmware erfordert einen laufenden "Viprinet Lifetime Maintenance"-Vertrag. Die alte "Classic"-Firmware ist hingegen noch ohne einen solchen Wartungsvertrag verfügbar. Supportunterstützung hingegen erfordert in jedem Falle einen VLM-Vertrag.

RuggedVPN Stable Firmware Release 6. Dezember 2017 – Version 2017102440/2017120100

Diese Firmware-Version bringt eine Vielzahl von Verbesserungen in Bezug auf Stabilität und Qualität mit sich. Diese Version konzentriert sich zudem auf umfangreiche Verbesserungen der Web-Konfigurationsschnittstelle und die Unterstützung von LTE-Modulen.

Sollten Sie von einer älteren Classic-Firmware umsteigen wollen, müssen Sie zunächst Ihren Router auf die letzte Classic-Firmware (Version 2015081830/2015102900, veröffentlicht am 27. November 2015) aktualisieren. Anschließend steht das Upgrade auf RuggedVPN zur Verfügung. Bitte beachten Sie dass ein Upgrade der Firmware von Classic zu RuggedVPN eine aktivierte und installierte Viprinet Lifetime Maintenance Lizenz erfordert. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter https://www.viprinet.com/vlm. Router und Hubs, die noch Classic-Firmware verwenden, können zu Routern und Hubs verbinden, die mit RuggedVPN-Firmware laufen. Allerdings wird in diesem Fall ein Kompatibilitätsmodus verwendet, der den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ verwendet und daher keine gute Performanz oder Features liefert. Ein solches Setup sollte also nicht dauerhaft, sondern nur während einer Migrationsphase verwendet werden. Der Software VPN Client ist derzeit verfügbar mit einem Kern, der entweder auf Classic- oder auf RuggedVPN-Firmware basiert. Beide Versionen werden weiterhin unterstützt, wir empfehlen aber den Einsatz des RuggedVPN-Clients.

Nachfolgend eine Liste aller neuen Features und Fehlerkorrekturen im Vergleich zur vorherigen RuggedVPN Firmware-Version (Version 2017081640/2017082100, veröffentlicht am 23. August 2017):

Neue Funktionen

  • UMTS- und LTE-Module verwenden jetzt eine brandneue APN-Datenbank, die auf der IMSI-Reihe der SIM basiert. Das bedeutet, dass wir nun zwischen den Netzwerk-Resellern unterscheiden können – so werden die „Tchibomobil“-SIMs auf O2 nun ihre eigene APN verwenden, anstelle der von O2. Die Datenbank wird immer aktuell gehalten. Fällt das neue System aus, wird auf die alte MCC/MNC-basierte APN-Erkennung zurückgegriffen.
  • Drastisch reduzierter Speicherverbrauch sowohl auf Hubs als auch auf Nodes.
  • Der LAN-Durchsatz auf Hubs wurde drastisch erhöht. Selbst wenn ein Hub mehr konnte, konnte er in früheren Releases maximal nur etwa 250 MBit/s aus dem LAN lesen. Jetzt liest er wieder 2 Gbit/s.
  • Massive Verbesserung des Bündelungsdurchsatzes bei den meisten Produkten. Wir haben jetzt Spitzenbündelungsdurchsätze von >200 Mbit/s auf einem 310 gesehen.
  • Unterstützt jetzt das neue LTE-A 4.5G APAC Modul.
  • Alle neueren LTE-Module sind nun in der Lage, die IP-Adresse beim Connect wesentlich schneller als bisher zu erfassen.

Verbesserungen bei der Web-Oberfläche

  • Mit dem Packet Capture Tool können Sie nun an verschiedenen Stellen PCAP-Dateien des Datenverkehrs live betrachten oder herunterladen.
  • In den Web-Interface-Sammlungen können Sie nun nicht nur neue Elemente hinzufügen, sondern auch einfügen. Wenn Sie „Einfügen“ verwenden, während Sie sich im Sammelobjekt befinden („Tunnels“), wird das Objekt oben eingefügt. Wenn Sie einen Punkt („WurstTunnel“) ausgewählt haben, wird der neue Punkt davor eingefügt.
  • In Sammlungen können Sie nun Elemente ganz nach oben und ganz nach unten verschieben, anstatt nur Zeile für Zeile.
  • Tunnelobjekte können nun verschoben und neue Tunnel eingefügt werden, anstatt sie nur hinzuzufügen.

Fehlerbehebungen

  • Das Release enthält verschiedene Korrekturen und Änderungen an der Funktionsweise von FEC und Kanalauswahl.
  • Es enthält auch verschiedene AWS-Fixes für die Zertifikatsverwaltung.
  • Einige Logikfehler, wie QoS-Klassen mit welcher Geschwindigkeit senden dürfen, wurden behoben. Dies behebt die von den Partnern gemeldeten fehlerhaften Testfälle mit „guaranteed bandwidth“.
  • Es wurde sichergestellt, dass ALLE möglichen LTE-Bänder aktiviert sind, bevor bekannt ist, welche Bänder das Modul tatsächlich unterstützt. Dies könnte die Probleme beheben, die Partner mit „Forgotten LTE bands“ hatten.
  • Von nun an wird die TCP-Option 14 durch Viprinet-Tunnel akzeptiert.
  • Wenn das interne Übertragungsnetz auf etwas anderes als die Standardeinstellungen umkonfiguriert wurde, konnten die Virtual Hubs die Verifizierungsserver für Virtual Hubs nicht mehr erreichen.
  • Bei WLAN-Client-Modulen werden die aktuell gesehenen WLAN-APs wieder in der Modulinfo aufgelistet, auch wenn keine Verbindung zu einem AP besteht.
  • Bei früheren Firmware-Versionen konnte es nach einer Laufzeit von 49,7 Tagen aufgrund eines 32-Bit-Zähler-Wrap-Arounds zu einem Reboot kommen. Dieses Problem besteht nicht mehr.
  • Das Release enthält einen Fix für einen Workaround für Fehler in einigen LTE-Modul-Firmware-Releases, die dazu führen konnten, dass die LTE-Module eines 51x SIM-Karten bei einem Kaltstart nicht erkennen.
  • Ein potentielles KRACK-WLAN-Sicherheitsproblem wurde behoben.
  • Es gab einige Fehlerbehebungen für das Problem „Module bleiben für immer im Verbindungszustand stecken“, das Partner gesehen haben.
  • Zudem enthält das Release einen Fix für Chrome 61, das die selbstsignierten SSL-Zertifikate nur ungern angenommen hat, die unsere Router für das Web-Interface generieren. Bitte beachten Sie, dass Sie manuell ein neues SSL-Zertifikat im Router erneut generieren müssen, damit Chrome aufhört, sich zu beschweren.
  • „Managed SIM Settings“ wurden aus der Firmware entfernt, da unsere Managed SIMs bereits seit einem Jahr nicht mehr verfügbar sind.
  • Die 511 LTE-Bilder wurden um 35 MB verkleinert. Jetzt funktioniert ein Offline-Update auf einem 511 wieder zuverlässig.
  • Der Slave in einem Stacking Router-Setup speicherte die Konfiguration jedes Mal, wenn eine Änderung vom Master gesendet wurde. Nun wird er nur noch alle 30 Sekunden gespeichert.

    Auch die Synchronisation wurde nun gedrosselt, um weniger CPU zu verbrauchen.
  • Unter sehr seltenen Umständen konnte es vorkommen, dass geNATteter ICMP-Verkehr, der von mehreren Quellen (Tunneln) gleichzeitig kam, einen oder mehrere dieser ICMP-Flüsse blockierte.
  • Alle Download-Tools unterstützen jetzt auch HTTP Chunked Encoding.
  • In der vorherigen Stable Firmware-Version wurde die LTE-Firmware Carrier-Zertifizierung nicht in der Modul-Info angezeigt.
  • Es wurde sichergestellt, dass bei benutzerdefinierten Profilen bestätigt werden, dass alle Einstellungen auch wirklich vom LTE-Chipsatz empfangen werden. Dies behebt alle gemeldeten Probleme bei der Verwendung privater APNs.
  • Einige Nutzer haben berichtet, dass das im Webinterface enthaltene Google Maps GPS Tool nicht mehr funktioniere. Es wurde ein neuer API-Key von Google hinzugefügt, was dieses Problem behebt.
  • Seit dem 1. Dezember 2017 beschweren sich alle Firmwareversionen fälschlicherweise, dass die Firmware völlig veraltet sei. Wir bitten die daraus resultierende Verwirrung zu entschuldigen. 

Bekannte Probleme

  • Wir haben Berichte erhalten, dass in einigen Installationen VDSL oder ADSL Module im Status “Disconnecting” hängen bleiben können, wenn sie durch den 24h-Reconnect des ISP eine neue IP bekommen. Dieses Problem wurde in den letzten Jahren schon mehrfach berichtet, wir konnten es aber nie reproduzieren. Sollte dieses Problem bei Ihnen auftreten, so wenden Sie sich bitte an unser Support-Team, damit wir das Problem endlich finden und beseitigen können.
  • Unter Umständen ist es nicht möglich, auf Virtuellen VPN Hubs VPN Clients zu aktivieren. Bitte kontaktieren Sie den Support, wenn dies bei Ihnen der Fall ist. Wir arbeiten an einem Hotfix für dieses Problem.
  • Das Löschen eines VPN-Tunnels auf einem VPN Hub kann diesen rebooten lassen, wenn der Tunnel in den 3 Minuten zuvor noch verbunden war. Bitte warten Sie daher mit dem Löschen von VPN-Tunnels 3 Minuten bis nach dessen Disconnect.
  • Nach der Installation der Firmware kann ein VPN Hub Hotspare fälschlicherweise behaupten, dass der active VPN Hub nicht mehr erreichbar sei und versuchen, diesen zu übernehmen. Das Problem verschwindet, wenn der Hotspare ein zweites Mal neugestartet wird. Dies kann z.B. umgangen werden, indem vor dem Update der Hostspare temporär aus der Redundanzgruppe entfernt wird. Wenn Sie Unterstützung beim Rollout der Firmware auf einer großen Zahl von VPN Hubs brauchen, kontaktieren Sie bitte unseren Support. 
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