Simon Kissel – Erfinder, Gründer und Geschäftsführer

Computer-Nerd, Erfinder, Leitfigur und Führungskraft – Simon Kissel vereinigt einige außergewöhnliche Gaben und Eigenschaften. Als Autodidakt begann er im Alter von 10 Jahren zu programmieren, mit 17 brach er die Schule ab und eröffnete einen Computerladen. In der internationalen Gemeinschaft der Computerkünstler verschaffte er sich große Bekanntheit, und richtete über 8 Jahre das weltgrößte Festival der Computerkunst aus, die Breakpoint. Kissel gilt als starker, wehrhafter Charakter, der mit seinem analytischen und kritischen Denken gepaart mit offener, direkter Kommunikation durchaus auch aneckt.

Durch Trial & Error gelang es Kissel auch ohne Studium, nach dem Beherrschen der Technik zahlreiche Erfahrungen im Bereich der Wirtschaft zu machen. Aus seinem Computerladen wurde ein Softwareentwicklungs-unternehmen, welches mit einem Chatserversystem in Zeiten der New Economy Marktführer wurde und mit dieser Höhen und Tiefen erlebte.

Simon Kissel hat ab 2005 das unseren Produkten zugrundeliegende weltweit einmalige VPN-Bündelungsverfahren erfunden, erstmals implementiert und zum Patent angemeldet. Im Jahre 2006 gründete er dann zusammen mit Gesellschaftern die Viprinet GmbH, um dieses Verfahren in Form von Hardwareroutern weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen. Bei Viprinet hatte er von Beginn an eine Doppelrolle: Geschäftsführer und Leiter der Entwicklung zugleich. Als das Unternehmen auf gut 50 Mitarbeiter angewachsen war, wurde es höchste Zeit, einen großen Teil seiner Verantwortung an ein kompetentes Management-Team abzugeben.

Der Weg, aus seiner Idee ein erfolgreiches Unternehmen zu machen, war lang und steinig - für ITK-Hersteller und Entwicklungsfirmen ist Deutschland kein einfacher Standort.

Auch mit den Gesellschaftern lief es nicht immer rund, was Viprinet 2011 in eine schlimme Krise stürzte. Ab 2010 waren ein Finanzinvestor und die Unternehmensgründer sich über die Ausrichtung des Unternehmens nicht mehr einig - die nachhaltigen Wachstumsstrategie "Made in Germany" der Gründer wurde nicht mehr mitgetragen. Die mittlerweile erteilten Patente und die Technologie, welche Herr Kissel entwickelt hatte, hatten Begehrlichkeiten in Bezug auf einen schnellen Profit geweckt. Es ist untertrieben zu sagen, dass die Situation rund um diesen Gesellschafter für die Gründer, Mitarbeiter und Partner des Unternehmens sehr unangenehm wurde. Die erstaunlichen Hintergründe der Geschichte erzählt Kissel selbst auf seiner privaten Homepage. Zum Glück ging die Geschichte gut aus - der unglückliche Gesellschafter schied 2012 aus, und mit den neu hinzugekommenen Gesellschaftern herrschte über die Strategie nun Einigkeit. Der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens war - erneut - gelegt.

Mehr zur Person auf der privaten Homepage von Simon Kissel

XING-Profil von Simon Kissel

Simon Kissel auf Crunchbase (englisch)

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