Simon Kissel – Erfinder, Gründer und Geschäftsführer

Computer-Nerd, Erfinder, Leitfigur und Führungskraft – Simon Kissel vereinigt einige außergewöhnliche Gaben und Eigenschaften. Als Autodidakt begann er im Alter von 10 Jahren zu programmieren, mit 17 brach er die Schule ab und eröffnete einen Computerladen. In der internationalen Gemeinschaft der Computerkünstler verschaffte er sich große Bekanntheit, und richtete über 8 Jahre das weltgrößte Festival der Computerkunst aus, die Breakpoint. Kissel gilt als starker, wehrhafter Charakter, der mit seinem analytischen und kritischen Denken gepaart mit offener, direkter Kommunikation durchaus auch aneckt.

Durch Trial & Error gelang es Kissel auch ohne Studium, nach dem Beherrschen der Technik zahlreiche Erfahrungen im Bereich der Wirtschaft zu machen. Aus seinem Computerladen wurde ein Softwareentwicklungs-unternehmen, welches mit einem Chatserversystem in Zeiten der New Economy Marktführer wurde und mit dieser Höhen und Tiefen erlebte.

Herr Kissel ist heute 36 Jahre alt, und lebt nahe am Firmenstandort der Viprinet Europe GmbH in seiner Wahlheimat Bingen am Rhein.

Simon Kissel hat ab 2005 das unseren Produkten zugrundeliegende weltweit einmalige VPN-Bündelungsverfahren erfunden, erstmals implementiert und zum Patent angemeldet. Im Jahre 2006 gründete er dann zusammen mit Gesellschaftern die Viprinet GmbH, um dieses Verfahren in Form von Hardwareroutern weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen. Bei Viprinet hatte er von Beginn an eine Doppelrolle: Geschäftsführer und Leiter der Entwicklung zugleich.

Der Weg, aus seiner Idee und seiner Proof-of-Concept-Implementierung zu verkaufsfähigen Routerprodukten zu kommen, erwies sich als steinig – der Versuch, in Deutschland einen spezialisierten IT-Hersteller aufzubauen, wurde trotz ausführlicher und schlüssiger Businesspläne u.a. von Banken sehr kritisch gesehen und wenig unterstützt. Die insgesamt bis zur Profitablität notwendigen Investitionen einzuwerben erwies sich als sehr schwierig. Herr Kissel musste einen großen Anteil seiner Geschäftsanteile veräußern, um notwendiges Kapital zu erhalten.

Ab 2010 waren ein Finanzinvestor und die Unternehmensgründer sich über die Ausrichtung des Unternehmens nicht mehr einig - die nachhaltigen Wachstumsstrategie "Made in Germany" der Gründer wurde nicht mehr mitgetragen. Die mittlerweile erteilten Patente und die Technologie, welche Herr Kissel entwickelt hatte, hatten Begehrlichkeiten in Bezug auf einen schnellen Profit geweckt. Ein Zerwürfnis unter den Gesellschaftern entstand. 2012 zog Kissel die Reißleine, um das Unternehmen zu retten und vor einer Ausplünderung zu bewahren. Über ein Insolvenzverfahren und mit Unterstützung aller Partner des Unternehmens gelang es den Viprinet-Gründern, das Unternehmen zurückzukaufen - die Viprinet Europe GmbH entstand, und führte die Geschäfte der ehemaligen Viprinet GmbH fort, unter Übernahme aller Mitarbeiter und sämtlicher Lieferanten- und Abnehmerbeziehungen. Das Gesellschafterzerwürfnis war damit vom Tisch, und Herr Kissel ist über seine Kissel Ventures GmbH heute wieder Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens. Seine Mitgesellschafter teilen nun ausnahmslos die nachhaltige Unternehmensstrategie und den Führungsanspruch Kissels umfassend. Die Weichen für den Ausbau der Marktführerschaft sind gestellt.

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