Firmware Release 09/07/2012 - Version 2012081500/2012090600 (Multichannel VPN Router 500: 2012082420/2012090600)
Fehlerbehebungen
- Der neue LossyBonding mode, der über die Streaming Optimizations Lizenz optional verfügbar ist, war in allen bisherigen Firmware-Releases fehlerhaft. In vielen Fällen kam es dazu, dass beim Empfänger Packet Reordering auftrat, was bei vielen Anwendungen für Probleme sorgte. LossyBonding bringt nun die erwartete Performance, und wird für alle Applikationen, bei denen zeitkritischer UDP-Traffic über instabile Bündelungen transportiert werden soll (z.B. Videokonferenzen über gebündeltes UMTS) empfohlen.
- Unter bestimmten (seltenen) Umständen konnte es passieren, dass ein Stromverlust des Routers beim Speichern der Konfiguration zu Fehlern auf dem internen Flashspeicher führten. In diesen Fällen zeigte der Router nach dem nächsten Start als Seriennummer nur noch "XX-XXXXX-XXXXX" an, und war nicht mehr voll funktionsfähig.
- Auf dem Multichannel VPN Router 500 konnte es passieren, dass plötzlich sämtliche Module "verschwanden" und nicht mehr nutzbar waren. Das Problem lies sich nicht mit einem Reboot, sondern nur mit Aus/Anschalten der Stromversorgung des Routers beheben.
- Die NAT-Engine hatte Probleme mit diversen ICMP-Unterprotokollen. Das konnte dazu führen dass Traceroutes von genatteten IPs ausgehend teilweise nicht richtig funktioniert haben.
- Die Broadcast-Detection wurde verbessert. Wenn bei früheren Firmwarereleases ein Router an einem LAN hing, in dem es ein IP-Netz gab welches aber an dem Router selber lokal nicht anlag, hat der Router Ethernet-Broadcasts dieser Netze ebenfalls empfangen und diese dann verwertet - mangels lokal anliegendem Netz konnte er dabei aber nicht wissen, dass das ein IP-Broadcast ist und hat es auf den Tunnel geschickt. Das hat u.a. zu PacketHeap-Fehlermeldungen im Log geführt.
- Das interne Konfigurationssystem wurde um den Faktor 20 beschleunigt. Inbesondere bei Hub-Setup mit einer sehr hohen Zahl von VPN-Tunneln dauerte das Ändern von Einstellungen im Webinterface bisher sehr lange. Auch bei solchen Szenarien speichert das Konfigurationsystem entsprechende Änderungen nun viel schneller.
- Die Firmware des Multichannel VPN Router 500 hatte einen Speicherleck-Fehler, der dazu führen konnte, dass dieser Router nach wenigen Tagen automatisch rebootete.
- Der BondingTCPOptimizer Bündelungsmodus hatte einen Fehler, der äußerst selten (mit einer Wahrscheinlichkeit von 0.25^12%) auftreten konnte. In diesem Falle stürzte der Router ab und startete neu.
- Im Hub-Redundanzsystem hat das Entfernen einer Test-IP nicht dafür gesorgt, dass diese IP tatsächlich nicht mehr gepingt worden wäre. Stattdessen wurde die IP bis zum nächsten Routerneustart weiter angepingt.
- Traffic Accounting funktionierte auf dem Multichannel VPN Router 500 nicht richtig
- Auf dem Multichannel VPN Hub 5000 funktionierten eingehende VPN Tunnel Channel Verbindungen nicht mehr zuverlässig, wenn bereits über 200 Tunnel Channel verbunden waren.
- Diverse Bugfixes für die SNMP-Implementierung, insbesondere für Nutzer der erweiterten SNMP-Lizenz (AdminStatus gemäß MIB, Timestamp für Router Uptime)
- Wenn mehrere Module gleichzeitig einen Power-Reset erhielten (z.B. bei entsprechendem automatischem Reset) konnte es passieren, dass bei einigen der Module der Strom nicht wieder angeschaltet wurde, und das Modul dann bis zum einem Neustart des Routers nicht mehr nutzbar war.
Verbesserungen
- Der Hybrid-Autotuning-Modus wurde stark verbessert und hat diverse Fehlerkorrekturen erhalten. Die Nutzung vom Hybrid-Autotuning-Modus wird für alle Mobilfunkverbindungen dringend empfohlen, da gute Messergebnisse mit geringem Trafficverbrauch kombiniert werden. Auch der passive Autotuning Modus wurde verbessert.
- Bei abgeschaltetem Latency-Autotuning ist die Dauer von Ping-Tests nun stark verkürzt. Bei manuell konfigurierten Latenzen für UMTS-basierte Channels kann dies bei sich schnell bewegenden Fahrzeugen für deutlich größere Nutzungszeiten für die sich ständig neu verbindenden Channels bewirken.
- Die vom Router zu verwendende Timezone kann nun unter "Logging & Maintenance" konfiguriert werden
- Die ARP-Implementation wertet jetzt auch aus dem LAN kommende IP-Pakete aus, um den Cache zu akualisieren. Dies sorgt dafür dass bei Geräten im LAN, die über längere Zeit nicht mehr aktiv waren bereits mit ihrem ersten Request nach außen dem Router wieder ihre MAC-Adresse mitteilen, wodurch bereits das erste Antwortpaket zugestellt werden kann. Dies bringt Vorteile in Zusammenhang mit einigen embedded TCP/IP stacks.