Cutting Edge Firmware Release December 11th, 2014 – Version 2014093030/2014121100

Diese neue Firmware-Version beinhaltet Unterstützung für die finale Version unserer neuen VDSL-Module. Außerdem bringt sie verschiedene Fehlerbehebungen im Bezug auf die Stable Firmware-Version vom 2. Oktober 2014. Und schließlich bringt diese Version deutliche Leistungssteigerungen für die 5XX-Routerserie – abhängig vom Setup können diese Router nun bis zu 50 MBit/s bündeln anstatt wie bisher nur 35 MBit/s.

Achtung: Betaversionen unserer VDSL-Module sind mit dieser Firmware-Version NICHT kompatibel und die finale Version der VDSL-Module, die derzeit ausgeliefert werden, ist wiederum nicht kompatibel mit früheren Viprinet-Firmware-Versionen. Wenn Sie also VDSL-Module verwenden wollen, müssen Sie auf Ihrem Router diese Stable Firmware-Version installieren.

Achtung: Wenn Sie VPN-Clients nutzen, empfehlen wir Ihnen dringend, Ihre VPN-Hubs auf diese Firmware-Version aufzurüsten. Alle früheren Versionen beinhalten einen Crash-Bug, der bewirkt, dass der Hub bei einem gewissen Muster an sich verbindenden/trennenden VPN-Clients neu startet.

Diese Firmware-Version ist vollständig kompatibel mit der Stable Firmware-Version vom 2. Oktober 2014. Es ist daher in Ordnung, VPN-Hubs mit der Stable Firmware-Version zu betreiben und nur diejenigen VPN-Nodes zu updaten, die die beschriebenen Verbesserungen benötigen.

Kunden, die auf ihren Geräten noch immer Firmware-Versionen von vor Oktober 2014 installiert haben, empfehlen wir, die Release Notes der Oktober-Version vor einem Update genau durchzulesen, da sie viele Neuerungen und Fehlerbehebungen enthält.

Neue Funktionen

  • Standard Congestion Control ist nun Cubic, standardmäßiges Autotuning Hybrid. Es gab signifikante Verbesserungen zum Hybrid Autotuning-Modus.
  • Volle Unterstützung für die finale Version der VDSL-Module.
  • Ab jetzt wird eine neue HTTPS-Zertifizierungsstellen-Datenbank verwendet, die Unterstützung für diverse Zertifizierungsstellen, nach denen Kunden gefragt haben, mit sich bringt.

Fehlerbehebungen

  • Managed SIMs wurden deaktiviert, sobald der Aktivierungsserver für eine Stunde unerreichbar war, während sie eigentlich erst nach 24h deaktiviert werden sollten.
  • Wenn ein VPN-Client getrennt wurde und ein anderer Client-Nutzer später mit derselben IP des vorherigen Nutzers wieder angemeldet wurde, konnte das einen Absturz und Neustart des VPN-Hubs auslösen.
  • Bei den Access-Point-Einstellungen fehlte die Option, Admin-Rechte zu konfigurieren.
  • Beim Router-Start wurde die Fehlermeldung „The tunnel password for the tunnel contains illegal characters“ ins Log geschrieben.
  • Wenn zwei oder mehr WAN-Module exakt zur gleichen Zeit powercycled wurden, konnte es passieren, dass die Module manchmal nicht mehr gefunden wurden, sodass ein Router-Neustart nötig war, um die Module wieder anzuzeigen.
  • TKIP ist nun für HT-Clients auf 5XX WLAN-APs in 802.11n deaktiviert.
  • Manuelle Firmware-Updates können nun auch hochgeladen werden, wenn die automatische Firmware-Prüfung den Status „UpdatesAvailable“ ergab.
  • Bei allen 51X-Routern wurden die jeweiligen Konfigurationsdateien als miteinander kompatibel markiert. Davor konnten 511, 512 und 513 keine 510-Konfigurationen nutzen und umgekehrt.
  • Bei Hubs 5000/5010 wurde im Web-Interface die Bildgröße korrigiert.
  • Wenn die SSH-CLI aktiviert war, konnte eine Verbindungsflut auf Port 22 genutzt werden, um eine DoS-Attacke gegen den Router zu fahren.

Cutting Edge Firmware Release February 11th, 2015 – Version 2014110730/2015021100

Diese neue Cutting-Edge Firmware-Version wird die letzte Firmware-Version der „klassischen“ Serie sein, die neue Funktionen bringt, bevor wir komplett zu unserer „Next Generation“-Plattform wechseln.

Diese Version behebt zahlreiche Stabilitätsprobleme, sodass sie bestmöglich für einen länger andauernden Gebrauch geeignet ist (d.h. bis Kunden auf die NG-Firmware umsteigen).

Diese Firmware-Version ist vollständig kompatibel mit der Stable Firmware-Version vom 2. Oktober 2014. Es ist daher in Ordnung, VPN-Hubs mit der Stable Firmware-Version zu betreiben und nur diejenigen VPN-Nodes zu updaten, die die beschriebenen Verbesserungen benötigen (oder diejenigen von der Cutting-Edge Firmware-Version vom 11. Dezember 2014). Bitte beachten Sie, dass Sie diese Firmware-Version benötigen, um VDSL- oder „4G Europe II“-Module betreiben zu können.

Kunden, die auf ihren Geräten noch immer Firmware-Versionen von vor Oktober 2014 installiert haben, empfehlen wir, die Release Notes der Oktober-Version vor einem Update genau durchzulesen, da sie viele Neuerungen und Fehlerbehebungen enthält.

Neue Funktionen

  • Es ist jetzt möglich, DNS-Server für VPN-Client-Gruppen zu konfigurieren. Wenn das der Fall ist, wird der VPN-Client diese DNS-Server anstatt den Hub-DNS nutzen. Dadurch ist es möglich, den VPN-Client in Kombination mit einem Domain-Controller zu nutzen, damit VPN-Client-Nutzer Teil einer Windows-Domäne werden können.
  • Das neue „4G Europe II“-Modul wird nun unterstützt.
  • Die CLI unterstützt nun die Werkzeuge Ping, Traceroute und Moduleinfo (angelehnt an die Funktionen im Web-Interface).

Fehlerbehebungen

  • Eine Race Condition, die bewirkte, dass Update-Scripts manchmal zweimal aufgerufen wurden, wenn man sie manuell startete, wurde behoben.
  • Sehr große (100Mb+) lokale Update-Pakete werden nun unterstützt.
  • Ein Fehler wurde behoben, bei dem Offline-Firmware-Updates manchmal abgebrochen wurden, was bewirkte, dass fehlerhafte Firmware-Uploads zurückgewiesen wurden. Das passierte, wenn nur 100ms lang keine Daten während des Uploads gesendet wurden. Meist geschah das mit dem neuen Web-Interface und wenn Updates manuell eingespielt wurden.
  • Die Verteilung von Systemlast auf Mehrkern-Hubs wurde verbessert.
  • Der Start für die Benachrichtigung bzgl Serviceverträgen wurde auf März 2015 verschoben.
  • Diese Firmware-Version bringt einige Verbesserungen für LTE-Statusberichte.
  • Ein Fehler wurde behoben, der verursachte, dass OptimalLatencyBelow nicht in der Monitoring API und im Monitoring-Tool angezeigt wurde.
  • Die IP-Adresse eines ersetzten Geräts im Hub-Hotspare-Modus wird nun im neuen Web-Interface angezeigt.
  • Einige Fehler im Channel-Congestion-Benachrichtigungssystem wurden behoben.
  • Die SIM-Traffic-Berichterstattung konnte in einem Status enden, bei dem sie ihre Werte nie an den Abrechnungs-Server schickte.

Cutting Edge Firmware Release March 31st, 2015 – Version 2015031230/2015032801

Diese neue Cutting-Edge Firmware-Version behebt zwei seltene, aber kritische Fehler die in früheren Firmware-Versionen, inklusive der Stable-Version vom 25. Februar 2015, enthalten sind. Wir empfehlen, alle Multichannel VPN Hubs 5010 zu aktualisieren. Außerdem sollten die neuen 4G-LTE-Module, die seit März 2015 erhältlich sind, nur in solchen Routern verwendet werden, die auf diese Firmware-Version aktualisiert wurden.

Für alle anderen Anwendungsfälle besteht keine dringende Notwendigkeit, von der aktuellen Stable-Firmware-Version auf diese Version zu updaten.

Diese Firmware-Version ist vollständig kompatibel mit der Stable Firmware-Version vom 25. Februar 2015. Es ist daher in Ordnung, VPN-Hubs mit der Stable Firmware-Version zu betreiben und nur diejenigen VPN-Nodes zu updaten, die die beschriebenen Verbesserungen benötigen.

Fehlerbehebungen

  • Bei Verwendung mehrerer neuer 4G Module konnte den Router komplett blockieren, wenn eines der Module nicht in der Lage war, die Heimnetzwerkinformation von der SIM-Karte zu lesen.
  • Die Anzeige des Netzwerknamens war beim 4G Europe II Modul für einige Anbieter (z.B. T-Mobile) fehlerhaft.
  • Unter sehr seltenen Umständen konnten beschädigte SSL-Daten bei einem Hub 5010 einen Absturz und anschließenden Reboot auslösen.
  • 4G Module, die in einem Stacking Slave verwendet wurden, konnten sich nicht in manche mobilen Netzwerke verbinden.
  • Unter seltenen Umständen konnte es passieren, dass WWAN-Module die IMSI und Home MCC/MNC von der SIM-Karte nicht lesen konnten, wodurch Automatic APN Detection versagte.
  • Die APN-Datenbankeinträge wurden für AT&T USA, Rogers und Telus Canada aktualisiert.

Cutting Edge Firmware Release July 24th, 2015 – Version 2015072130/2015072405

Diese neue Cutting-Edge Firmware-Version behebt einen seltenen VPN Hub-Absturzfehler und bereitet Nutzer weiter auf ein Upgrade auf die kommende neue RuggedVPN Firmware-Generation vor. Diese Firmware-Version ist sowohl mit der Stable Firmware-Version vom 25. Februar 2015 (Version 2014110730/2015021100) als auch der Cutting-Edge Firmware-Version vom 31. März kompatibel (Version 2015031230/2015032801).

Neue Funktionen

  • Der Lizenzmanager, den es bislang nur für RuggedVPN gab, ist nun auch für die Classic Firmware verfügbar.
  • Die SupportID, die benötigt wird, um einen Router für das kommende Viprinet Lifetime Maintenance System zu registrieren, wird nun angezeigt.

Fehlerbehebungen

  • Ein seltener Absturzfehler auf VPN Hubs, der auftrat, wenn sich veraltete VPN-Clients verbinden wollten, wurde behoben.
  • In einem Node-Stacking-Setup haben gestackte Nodes bislang nie LAN-Routen geteilt.
  • Ein Fehler, bei dem GPS Geschwindigkeit und Richtung nicht aktualisierte, wurde behoben.
  • Alle Produkte sollten jetzt CPU- und Systemkerntemperaturen anzeigen. Bitte beachten Sie, dass für manche Produkte jetzt ein anderer Temperatursensor tiefer innerhalb der CPU verwendet wird. Dadurch kann es passieren, dass Ihre CPU-Temperatur um etwa 10-20°C steigt. Das ist kein Problem und auch kein Defekt.
  • QoS-Regeln, die nur für TOS galten, wurden bislang ignoriert.
  • Alle Warn-Popups bzgl. fehlender Service-Verträge und RuggedVPN wurden aktualisiert. Wir möchten uns an dieser Stelle für jegliche Verwirrung entschuldigen, die diese nervenden Meldungen aus früheren Firmware-Versionen verursacht haben.
  • Wenn ein Classic-Router sich zu einem RuggedVPN-Hub verband, konnte es unter sehr seltenen Umständen passieren, dass der Traffic für QoS-Klassen, die den BondingTCPOptimizer verwenden, auf dem Classic-Node geblockt wurde.
  • Bislang funktionierte eine Änderung der Einstellung "Enabled mobile technologies" manchmal nicht, speziell wenn sie für ein Modul getroffen werden sollte, das gerade eine Datenverbindung offen hatte. Nun sollte diese Änderung immer funktionieren.

Cutting Edge Firmware Release August 18th, 2015 – Version 2015072130/2015081800

Diese neue Cutting-Edge Firmware-Version behebt einen sehr seltenen VPN Hub-Absturzfehler, einen sehr seltenen Fehler beim Node Stacking und diverse andere kleinere Schwierigkeiten. Wir empfehlen Nutzern, die mit Node Stacks arbeiten, auf diese Firmware-Version aufzurüsten.

Diese Firmware-Version ist sowohl mit der Stable Firmware-Version vom 25. Februar 2015 (Version 2014110730/2015021100) als auch allen Cutting-Edge Firmware-Versionen seitdem.

Neue Funktionen

Eine gültige Garantieerweiterungs-Lizenz, die noch nicht abgelaufen ist, wird nun auch als „Unter Wartungsvertrag“ gezählt. Wenn Ihr Router noch immer Garantie übrig hat, können Sie daher jetzt auf RuggedVPN aktualisieren, selbst wenn Sie Ihre Garantielizenz bislang nicht in einen Viprinet Lifetime Maintenance-Vertrag umgewandelt haben. Bei Garantieerweiterungen wird nun auch angezeigt, wie viele Tage sie noch gültig sind.

Fehlerbehebungen

  • Nach einem Routerneustart konnte es unter seltenen Umständen passieren, dass ein Stacking Master-Node seine Kommunikationsbuchse nicht aktivieren konnte, wodurch die Stacking Slaves wiederum nicht in der Lage waren, sich mit dem Master zu verbinden, woraus im Endeffekt eine Split Brain-Situation entstehen konnte.
    In diesem Worst Case startet der Stacking Master jetzt neu, um dieses Split Brain aufzulösen.
  • Unter sehr seltenen Umständen konnte es passieren, dass zwei in einem Split-Konflikt stehende Stacking Nodes, die gleichzeitig zu einem Hub mit einem zuvor weniger als 3 Minuten unterbrochenen Tunnel verbinden wollten, diesen Hub zum Abstürzen bringen konnten.
  • Im SNMP wurde vonRouterCPULoad als string ausgegeben, anstatt als integer, wie es eigentlich hätte sein müssen.
  • Für VDSL-Module war der Sync Speed im Log vertauscht („Synched Downstream / Upstream Rate“). Die tatsächlichen Werte waren in Ordnung, daher war dies nur ein Anzeigefehler.
  • Falls die DNS-Auflösung auf einem VPN Hub falsch konfiguriert ist, kann der DNS Reverse-Lookup für eingehende Channelverbindungen sehr lange dauern. Falls sich viele Channels neu verbinden, kann das das Abschließen dieser Reconnects sehr lange verzögern. Eingehende Channel-Verbindung werden nun nicht mehr umgekehrt aufgelöst.

Cutting Edge Firmware Release October 29th, 2015 – Version 2015081830/2015102900

Diese neue Cutting-Edge Firmware-Version behebt einige Fehler im Zusammenhang mit einem Upgrade zu RuggedVPN. Außerdem enthält es wichtige Fehlerbehebungen für jeden, der mobiles Breitband (UMTS, CDMA, LTE) in seinem Setup nutzt.

Diese Firmware-Version ist sowohl mit der Stable Firmware-Version vom 25. Februar 2015 (Version 2014110730/2015021100) kompatibel als auch mit allen Cutting-Edge Firmware-Versionen seitdem.

Neue Funktionen

  • Es ist nun erlaubt, ohne aktives VLM-Abonnement von Classic auf RuggedVPN aufzurüsten. Dabei wird eine Warnung angezeigt. Bitte beachten Sie, dass RuggedVPN dennoch ein VLM-Abonnement benötigt. Allerdings müssen Sie die VLM-Registrierung nun nicht mehr zwingend vor der Installation der RuggedVPN-Firmware vornehmen, sondern können das danach machen.
  • Nach der Installation von RuggedVPN bleibt der Router 14 Tage lang voll funktionstüchtig; wenn er bis dahin nicht unter ein VLM-Abonnement genommen wurde (oder wenn der Router nicht wieder zu Classic zurückgestuft wurde), hört das Gerät auf, zu funktionieren. Auf diese Weise können unsere Kunden die RuggedVPN-Firmware testen.
  • Diese Firmware-Version bietet erstmals volle Unterstützung für die nordeuropäischen LTE450-Module.

Fehlerbehebungen

  • Lizenzen werden nun gelöscht, wenn der Lizenzserver das anordnet, und die Online-Lizenz-deaktivierungsfunktion ist nun auch verfügbar.
  • MCC/MNC wurde auf dem Gerät nicht erneut ausgelesen, wenn der erste Versuch fehlschlug. Dadurch konnte es passieren, dass die APN Auto Detection manchmal versagte.
  • Ein LTE-Modul zu resetten oder wiederzuverbinden, kann bei der Synchronisation des internen Router-Timers zu einer Abweichung von bis zu zwei Sekunden führen. Aufgrund dessen verhalten sich Channels eigenartig: Sie zeigen hohe Latenz, Channel-Stillstand, etc. an. Dieses Problem ist nun behoben. Der Reset oder das Wiederverbinden eines Moduls sollte andere Channels nicht weiter beeinflussen.
  • Weil die Anti-DDoS-Verbindungsbegrenzung nicht korrekt initialisiert wurde, konnte es bei allen früheren Firmware-Versionen passieren, dass manchmal die Übertragung von Konfigurationsdaten zwischen aktiven und Hotspare-Hubs durch einen SSL-Fehler versagte.
  • Die Abonnement-Stufe "Eisen", die bei OEM-Projekten Verwendung finden wird, wird nun unterstützt.
  • Es ist nun erlaubt, ohne aktives VLM-Abonnement von Classic auf RuggedVPN aufzurüsten. Das funktioniert auch mit dem alten Web-Interface.
  • Zum Lizenzmanager wurde eine fehlende "Deactivate"-Schaltfläche hinzugefügt.
  • Eine bereits bestehende Konfigurationsdatei von einer früheren RuggedVPN-Installation wird nun beseitigt, wenn das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird.
  • Es gab einen Weg, um SSH-CLI-Verbindungen ohne Auswirkung auf die Verbindungsbegrenzung zu schließen. Das konnte dazu führen, dass nach zuvielen Reconnects eine IP permanent aus der CLI ausgeschlossen wurde.
  • Der Lizenzmanager benutzt nun immer das richtige Interface für Lizenzaktivierungen und -deaktivierungen. Davor funktionierte das nur, wenn die Default-Route auf einem VPN-Tunnel lag.
  • Die Verbindungsbegrenzung / der DDoS-Schutz wurde geändert. HTTP-, VPN-, SSH-, Stacking- und Hotspare-Verbindungen werden nun individuell pro IP gezählt.

Classic Stable Firmware Release November 27th, 2015 – Version 2015081830/2015102900

Diese Stable Firmware-Version behebt einige Fehler im Hinblick auf ein Upgrade zu RuggedVPN. Sie beinhaltet auch einige wichtige Fehlerbehebungen für jeden, der mobiles Breitband (UMTS, CDMA, LTE) in seinem Setup nutzt und behebt seltene Abstürze bei Hubs 5010 und Probleme, die bei Node Stacking auftreten können.

Diese Firmware-Version ist sowohl mit der Stable Firmware-Version vom 25. Februar 2015 (Version 2014110730/2015021100) kompatibel als auch mit allen Cutting-Edge Firmware-Versionen seitdem. Wir empfehlen, jeden einzelnen Viprinet Hub und Node auf diese Firmware-Version zu aktualisieren. Diese Version ist identisch zur Cutting Edge Firmware-Version vom 29. Oktober 2015.

Neue Funktionen

  • Der Lizenzmanager, den es bislang nur für RuggedVPN gab, ist nun auch für die Classic Firmware verfügbar.
  • Die SupportID, die benötigt wird, um einen Router für das kommende Viprinet Lifetime Maintenance System zu registrieren, wird nun angezeigt.
  • Es ist nun erlaubt, ohne aktives VLM-Abonnement von Classic auf RuggedVPN aufzurüsten. Dabei wird eine Warnung angezeigt. Bitte beachten Sie, dass RuggedVPN dennoch ein VLM-Abonnement benötigt. Allerdings müssen Sie die VLM-Registrierung nun nicht mehr zwingend vor der Installation der RuggedVPN-Firmware vornehmen, sondern können das danach machen. Nach der Installation von RuggedVPN bleibt der Router 14 Tage lang voll funktionstüchtig; wenn er bis dahin nicht unter ein VLM-Abonnement genommen wurde (oder wenn der Router nicht wieder zu Classic zurückgestuft wurde), hört das Gerät auf, zu funktionieren. Auf diese Weise können unsere Kunden die RuggedVPN-Firmware testen.
  • Diese Firmware-Version bietet erstmals volle Unterstützung für die nordeuropäischen LTE450-Module.

Fehlerbehebungen

  • Bei Verwendung mehrerer neuer 4G Module konnte den Router komplett blockieren, wenn eines der Module nicht in der Lage war, die Heimnetzwerkinformation von der SIM-Karte zu lesen.
  • Die Anzeige des Netzwerknamens war beim 4G Europe II Modul für einige Anbieter (z.B. T-Mobile) fehlerhaft.
  • Unter sehr seltenen Umständen konnten beschädigte SSL-Daten bei einem Hub 5010 einen Absturz und anschließenden Reboot auslösen.
  • 4G Module, die in einem Stacking Slave verwendet wurden, konnten sich nicht in manche mobilen Netzwerke verbinden.
  • Unter seltenen Umständen konnte es passieren, dass WWAN-Module die IMSI und Home MCC/MNC von der SIM-Karte nicht lesen konnten, wodurch Automatic APN Detection versagte.
  • Die APN-Datenbankeinträge wurden für AT&T USA, Rogers und Telus Canada aktualisiert.
  • Ein seltener Absturzfehler auf VPN Hubs, der auftrat, wenn sich veraltete VPN-Clients verbinden wollten, wurde behoben.
  • In einem Node-Stacking-Setup haben gestackte Nodes bislang nie LAN-Routen geteilt.
  • Ein Fehler, bei dem GPS Geschwindigkeit und Richtung nicht aktualisierte, wurde behoben. Alle Produkte sollten jetzt CPU- und Systemkerntemperaturen anzeigen. Bitte beachten Sie, dass für manche Produkte jetzt ein anderer Temperatursensor tiefer innerhalb der CPU verwendet wird. Dadurch kann es passieren, dass Ihre CPU-Temperatur um etwa 10–20°C steigt. Das ist kein Problem und auch kein Defekt.
  • QoS-Regeln, die nur für TOS galten, wurden bislang ignoriert.
  • Alle Warn-Popups bzgl. fehlender Service-Verträge und RuggedVPN wurden aktualisiert. Wir möchten uns an dieser Stelle für jegliche Verwirrung entschuldigen, die diese nervenden Meldungen aus früheren Firmware-Versionen verursacht haben.
  • Wenn ein Classic-Router sich zu einem RuggedVPN-Hub verband, konnte es unter sehr seltenen Umständen passieren, dass der Traffic für QoS-Klassen, die den BondingTCPOptimizer verwenden, auf dem Classic-Node geblockt wurde.
  • Bislang funktionierte eine Änderung der Einstellung „Enabled mobile technologies“ manchmal nicht, speziell wenn sie für ein Modul getroffen werden sollte, das gerade eine Datenverbindung offen hatte. Nun sollte diese Änderung immer funktionieren.
  • Nach einem Routerneustart konnte es unter seltenen Umständen passieren, dass ein Stacking Master-Node seine Kommunikationsbuchse nicht aktivieren konnte, wodurch die Stacking Slaves wiederum nicht in der Lage waren, sich mit dem Master zu verbinden, woraus im Endeffekt eine Split Brain-Situation entstehen konnte. In diesem Worst Case startet der Stacking Master jetzt neu, um dieses Split Brain aufzulösen.
  • Unter sehr seltenen Umständen konnte es passieren, dass zwei in einem Split-Konflikt stehende Stacking Nodes, die gleichzeitig zu einem Hub mit einem zuvor weniger als 3 Minuten unterbrochenen Tunnel verbinden wollten, diesen Hub zum Abstürzen bringen konnten.
  • Im SNMP wurde vonRouterCPULoad als string ausgegeben, anstatt als integer, wie es eigentlich hätte sein müssen.
  • Für VDSL-Module war der Sync Speed im Log vertauscht („Synched Downstream / Upstream Rate“). Die tatsächlichen Werte waren in Ordnung, daher war dies nur ein Anzeigefehler.
  • Falls die DNS-Auflösung auf einem VPN Hub falsch konfiguriert ist, kann der DNS Reverse-Lookup für eingehende Channelverbindungen sehr lange dauern. Falls sich viele Channels neu verbinden, kann das das Abschließen dieser Reconnects sehr lange verzögern. Eingehende Channel-Verbindung werden nun nicht mehr umgekehrt aufgelöst. Lizenzen werden nun gelöscht, wenn der Lizenzserver das anordnet, und die Online-Lizenzdeaktivierungsfunktion ist nun auch verfügbar.
  • MCC/MNC wurde auf dem Gerät nicht erneut ausgelesen, wenn der erste Versuch fehlschlug. Dadurch konnte es passieren, dass die APN Auto Detection manchmal versagte.
  • Ein LTE-Modul zu resetten oder wiederzuverbinden, kann bei der Synchronisation des internen Router-Timers zu einer Abweichung von bis zu zwei Sekunden führen. Aufgrund dessen verhalten sich Channels eigenartig: Sie zeigen hohe Latenz, Channel-Stillstand, etc. an. Dieses Problem ist nun behoben. Der Reset oder das Wiederverbinden eines Moduls sollte andere Channels nicht weiter beeinflussen.
  • Weil die Anti-DDoS-Verbindungsbegrenzung nicht korrekt initialisiert wurde, konnte es bei allen früheren Firmware-Versionen passieren, dass manchmal die Übertragung von Konfigurationsdaten zwischen aktiven und Hotspare-Hubs durch einen SSL-Fehler versagte.
  • Die Abonnement-Stufe „Iron“, die bei OEM-Projekten Verwendung finden wird, wird nun unterstützt.
  • Eine bereits bestehende Konfigurationsdatei von einer früheren RuggedVPN-Installation wird nun beseitigt, wenn das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird.
  • Es gab einen Weg, um SSH-CLI-Verbindungen ohne Auswirkung auf die Verbindungsbegrenzung zu schließen. Das konnte dazu führen, dass nach zuvielen Reconnects eine IP permanent aus der CLI ausgeschlossen wurde.
  • Der Lizenzmanager benutzt nun immer das richtige Interface für Lizenzaktivierungen und -deaktivierungen. Davor funktionierte das nur, wenn die Default-Route auf einem VPN-Tunnel lag.
  • Die Verbindungsbegrenzung / der DDoS-Schutz wurde geändert. HTTP-, VPN-, SSH-, Stacking- und Hotspare-Verbindungen werden nun individuell pro IP gezählt.

Classic Stable Firmware Release February 25th, 2015 – Version 2014110730/2015021100

Diese neue Stable Firmware-Version ist die letzte Firmware-Version der „klassischen“ Serie, die neue Features bringt. Neue Funktionen gibt es anschließend dann in unserer „Next Generation“-Plattform.

Diese Firmwareversion behebt auch noch die letzten Stabilitätsprobleme unserer ausgereiften Firmware, sodass sie bestmöglich für einen länger andauernden Gebrauch geeignet ist (d.h. bis Kunden auf die NG-Firmware umsteigen).

Außerdem ist diese Firmware-Version vollständig kompatibel mit der Stable Firmware-Version vom 2. Oktober 2014. Es ist daher in Ordnung, VPN-Hubs mit der vorherigen Stable Firmware-Version zu betreiben und nur diejenigen VPN-Nodes zu updaten, die die beschriebenen Verbesserungen benötigen. Geräte, auf denen bereits die Cutting-Edge Firmware-Version 2014110730/2015021100 vom 11. Februar 2015 installiert ist, müssen nicht geupdated werden – die Firmware-Images in „Cutting Edge“ und „Stable“ sind aktuell identisch.

Kunden, die auf ihren Geräten noch immer Firmware-Versionen von vor Oktober 2014 installiert haben, empfehlen wir, die Release Notes der Oktober-Version vor einem Update genau durchzulesen, da sie viele Neuerungen und Fehlerbehebungen enthält.

Bitte beachten Sie, dass Sie diese Firmware-Version benötigen, um VDSL- oder 4G Europe II-Module betreiben zu können.

Neue Funktionen

  • Es ist jetzt möglich, DNS-Server für VPN-Client-Gruppen zu konfigurieren. Wenn das der Fall ist, wird der VPN-Client diese DNS-Server anstatt den Hub-DNS nutzen. Dadurch ist es möglich, den VPN-Client in Kombination mit einem Domain-Controller zu nutzen, damit VPN-Client-Nutzer Teil einer Windows-Domäne werden können.
  • Das neue „4G Europe II“-Modul wird nun unterstützt.
  • Die CLI unterstützt nun die Werkzeuge Ping, Traceroute und Moduleinfo (angelehnt an die Funktionen im Web-Interface).

Fehlerbehebungen

  • Eine Race Condition, die bewirkte, dass Update-Scripts manchmal zweimal aufgerufen wurden, wenn man sie manuell startete, wurde behoben.
  • Sehr große (100Mb+) lokale Update-Pakete werden nun unterstützt.
  • Ein Fehler wurde behoben, bei dem Offline-Firmware-Updates manchmal abgebrochen wurden, was bewirkte, dass fehlerhafte Firmware-Uploads zurückgewiesen wurden. Das passierte, wenn nur 100ms lang keine Daten während des Uploads gesendet wurden. Meist geschah das mit dem neuen Web-Interface und wenn Updates manuell eingespielt wurden.
  • Die Verteilung von Systemlast auf Mehrkern-Hubs wurde verbessert.
  • Der Start für die Benachrichtigung bzgl Serviceverträgen wurde auf März 2015 verschoben.
  • Diese Firmware-Version bringt einige Verbesserungen für LTE-Statusberichte.
  • Ein Fehler wurde behoben, der verursachte, dass OptimalLatencyBelow nicht in der Monitoring API und im Monitoring-Tool angezeigt wurde.
  • Die IP-Adresse eines ersetzten Geräts im Hub-Hotspare-Modus wird nun im neuen Web-Interface angezeigt.
  • Einige Fehler im Channel-Congestion-Benachrichtigungssystem wurden behoben.
  • Die SIM-Traffic-Berichterstattung konnte in einem Status enden, bei dem sie ihre Werte nie an den Abrechnungs-Server schickte.

Classic Stable Firmware Release October 2nd, 2014 – Version 2014093030/2014100200

Diese neue Firmware-Version beinhaltet wichtige Fehlerbehebungen für die Cutting Edge und die Stable Firmware-Version von August 2014. Sie behebt außerdem alle potenziellen Sicherheitsprobleme mit der eingebetteten Bash-Shell, die intern in unseren Routern verwendet wird (bekannt als „Shellshock“). Obwohl eine solche Shellshock-Attacke im Hinblick auf unsere Geräte ohne lokalen Systemzugang sehr schwer umzusetzen ist, existiert mit diesem Fehler dennoch ein gewisses Risiko, das mit dieser Firmware ausgeräumt wird.

Wir raten all unseren Kunden DRINGEND, so schnell wie möglich auf diese Firmware-Version umzusteigen.

Diese Version bringt keine neuen Funktionen, sondern ausschließlich größere Fehlerbehebungen. Außerdem ist diese Version für beide Firmware-Versionszweige, Cutting Edge und Stable, identisch.

Kunden, die auf ihren Geräten noch immer Firmware-Versionen von vor August 2014 installiert haben, empfehlen wir, die Release Notes der August-Version vor einem Update genau durchzulesen, da sie viele Neuerungen und Fehlerbehebungen enthält.

Fehlerbehebungen

  • Seit letzter Woche wurden zahlreiche Exploits in der häufig genutzten Bash-Shell entdeckt. Während wir die Bash-Shell nicht direkt dort einsetzen, wo sie mit der Außenwelt in Kontakt käme, wird sie vom DHCP-Client-Dienst genutzt, der für die WAN-Module läuft. Es gibt einen unbestätigten möglichen Angriffsvektor, der bewirkt, dass wenn ein Angreifer in der Lage wäre, einen kompromittierten DHCP-Server an ein Viprinet WAN-Ethernet-Modul anzuschließen und wenn dieses Ethernet-Modul dann konfiguriert würde, um DCHP zu nutzen, dann könnte der Router mithilfe manipulierter DHCP-Optionen dazu gebracht werden, Code auszuführen.

    Diese Firmware-Version beinhaltet alle veröffentlichten Patches für Bash und behebt daher nach unserem Erachten alle bekannten Schwachstellen.

    Bis Sie Ihren Router auf die neue Version aktualisiert haben, können Sie einen potentiellen Angriffsvektor auch dadurch schließen, dass Sie DHCP auf WAN-Ethernet-Modulen abschalten und diese stattdessen auf eine statische IP konfigurieren.

    Soweit wir wissen, gibt es für VPN Hubs keine solchen Angriffsvektor und es gibt auch keinen Angriffsvektor für irgendeinen unserer anderen Routerdienste oder VPNs.
  • VDSL-Module antworteten immer „No answer received from modem“, wenn sie die Modulinfo auslasen.
  • CDMA450-Module hatten diverse Probleme mit Reset und dem Wechsel vom/zum Stromsparmodus. All diese Probleme wurden behoben.
  • In sehr seltenen Fällen konnte die SIM-Initialisierung für unsere LTE-Module aufgrund eines Qualcomm-Fehlers schieflaufen. Ein Work-Around stellt sicher, dass das nicht mehr passiert.
  • Durch das Erstellen von unzulässigen Port-Forwarding-Einträgen konnte man ein Port-Forwarding der Hölle einrichten, durch das man sich aus dem Router aussperren konnte. Nun ist es nicht länger möglich, sich selbst so ins Knie zu schießen.
  • Wenn man eine Routing-Regel anlegte, bei der alle Optionen auf „Ignore“ standen, konnte man faktisch eine Default-Route anlegen, bei der man sich aus dem Router aussperren konnte. Auch diese Möglichkeit, sich selbst ins Knie zu schießen, wurde beseitigt.

Classic Stable Firmware Release August 18th, 2014 – Version 2014061630/2014080100

Diese Firmware-Version bringt einige neue Funktionen, vor allem aber eine große Anzahl an Verbesserungen.

Diese Firmware-Version ist mit dem Cutting-Edge Firmware-Release vom 6. August 2014 (Version 2014061630/2014080100) identisch. Wenn Sie bereits diese Cutting-Edge-Version benutzen, müssen Sie nicht updaten.

Die wichtigste neue Funktion ist, dass Hubs und Router mit dieser Version nun in der Lage sind, einander zu benachrichtigen, wenn die jeweils andere Seite neustartet. Das behebt eine Reihe von Problemen, die durch eine spezielle Art von Traffic entstanden, wenn nur eine Seite eines Tunnels neugestartet wurde und wenn dieser Neustart unter 3 Minuten lag. Die nicht neugestartete Seite erwartete dann, dass die vorher existierende Tunnelverbindung wieder aufgebaut würde, und hielt dafür alle alten Verbindungs-Flow-States aufrecht, während das neugestartete Gerät aber mit einem leeren State startete. Dadurch konnten Verbindungen, die schon vor dem Neustart existierten, steckenbleiben. Während das für die meisten Protokolle kein Problem ist, hat IPSec damit z.B. große Schwierigkeiten, weil es immer dieselben UDP-Verbindungen wieder verwendet (Quell-/Zielport). Diese Verbindungen konnten für lange Zeit steckenbleiben.

Kurz gesagt: Dieses Update sollte die Probleme für alle Kunden beheben, die IPSec oder ähnliche Tunnelprotokolle (GRE) nutzen und deren Tunnel bislang innerhalb eines Viprinet-Tunnels steckenblieb, wenn entweder der Router oder der Hub neu starteten.

Eine weitere wichtige Neuheit ist, dass diese Firmware-Version ein neues Konzept namens „Managed SIM“ unterstützt: eine zentralisierte SIM-Verwaltung mit gemeinsamem Traffic sowie Berichterstattung und Überwachung. Im Moment profitieren nur Kunden in Deutschland von „Managed SIM“; es ist aber geplant, diesen Service auch in anderen Ländern zur Verfügung zu stellen.

Außerdem werden VDSL-Module jetzt vollständig unterstützt.

Und zu guter Letzt wurden auch verschiedene Optimierungen vorgenommen, um Viprinet künftig besser in Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen nutzen zu können.

Obwohl dieses Release vollständig kompatibel zur Stable Firmware-Version vom 6. April 2014 (Version 2014021430/2014022500) ist, funktionieren manche der Neuerungen nur, wenn Hubs und Router geupdated werden. Wir empfehlen daher, Hubs und Router zur selben Zeit zu updaten.

Diese Firmware-Version beinhaltet außerdem eine wichtige Fehlerbehebung für die Routerreihe 5XX: Ohne diese Fehlerbehebung könnte es passieren, dass diese Geräte dauerhaft ausfallen, wenn die Stromversorgung während eines bestimmten Augenblicks beim Hochfahren unterbrochen wird. Wir legen daher allen Kunden, die die Routermodelle 500, 510, 511, 512 oder 513 einsetzen, DRINGEND nahe, ihre Geräte schnellstmöglich auf diese Firmware zu updaten.

Wichtige Information für Nutzer, die von älteren Firmware-Versionen upgraden möchten

Wenn Sie von irgendeiner Firmware älter als die letzte Stable Firmware-Version (2014021430/2014022500) updaten möchten, lesen Sie vorher bitte die Release Notes aller älteren Firmware-Versionen, wobei die Notes der aktuellen Stable Firmware-Version am wichtigsten sind.

Liste der Veränderungen im Vergleich zur vorherigen Stable Firmware-Version

Neue Funktionen

  • Hubs und Router tauschen nun „Boot IDs“ aus, sodass die jeweils andere Seite informiert wird, ob die Gegenstelle neugestartet hat, und entsprechend den Flow State leeren kann.
  • Erweiterte Einstellungen für VDSL sind jetzt verfügbar.
  • Viprinet Managed SIMs werden nun unterstützt.
  • Wartungsverträge werden nun von der Firmware unterstützt.
  • Neue Einstellung zum Feinkonfigurieren von Channels „RapidReconnects“: Wenn aktiviert, zeigen Channels ein sehr aggressives Reconnect-Verhalten, dass beinhaltet, das WAN-Modul neu zu starten, wenn ein Channel für längere Zeit stillsteht. Schalten Sie diese Option nur ein, wenn der Router in einem Hochgeschwindigkeitsfahrzeug zum Einsatz kommt, das sich typischerweise bei 100km/h und schneller bewegt.
  • Wenn ein Konfigurations-Backup wiederhergestellt wird, gibt es nun die Option „Do not overwrite existing licenses“. Wenn aktiviert, bleiben Lizenzen, die vor dem Backup an den Router gebunden wurden, intakt.
  • Neue Funktion „Clear dynamic leases“ innerhalb der DHCP-Server-Einstellungen.
  • Neue Option zur Feinkonfiguration von Channels „Save traffic when idle“: Diese wird für Vodafone UK benötigt, damit stagnierende Channels nicht aus der UMTS-Funkzelle und in einen seltsamen Hochlatenz-Idle-Modus geworfen werden. Dieser Idle-Modus bewirkt, dass Modems mit sehr geringem Traffic konstant aus UMTS-Funkzellen geschmissen werden, sodass sie sich neu einloggen müssen. Dadurch verursacht er eine Idle Link-Latenz von über 350ms und einen plötzlichen Anstieg von Paketverlust und/oder Latenz auf bis zu 2500ms, wann immer der Channel versucht, wieder erhebliche Mengen an Bandbreite zu übertragen - nach diesem Anstieg normalisiert sich das Verhalten des Netzwerks wieder. All das kann bzgl. erreichbarem Durchsatz und Channel-Autotuning viele Probleme verursachen. Wir glauben, dass das, was Vodafone da tut, eine schreckliche Idee ist und Standards erheblich verletzt, müssen aber dennoch damit umgehen.
    Die neue „Save traffic when idle“-Option ist standardmäßig eingeschaltet, wodurch das Verhalten des Routers dasselbe ist wie bei früheren Firmware-Versionen, bei denen es diese Option noch nicht gab. Wenn Sie diese Option deaktivieren, wird mehr Idle-Ping-Traffic generiert (ca. 10–15 KBit/s), damit sichergestellt wird, dass das Modem nicht aus der UMTS-Funkzelle gekickt wird. Allerdings werden Sie dadurch mehr Traffic verbrauchen. Wir empfehlen daher, diese Option nur beim Einsatz im Vodafone UK-Netzwerk zu deaktivieren.
    Eine alternative Lösung für das Problem ist, Latency Autotuning für Channels, die Vodafone UK-Netze nutzen, zu deaktivieren und innerhalb der Konfiguration für Channels einen „Optimal Latency below“-Wert von 400ms und einen „Maximum allowed Latency“-Wert von 2500ms zu wählen. Auf diese Weise bleibt der Channel auch dann nutzbar, wenn Vodafone UK den Idle-Modus aktiviert.
    Außerdem kann unser 3G-Monitoring-Code jetzt diesen seltsamen Idle-Modus entdecken und wird ihn entsprechenden Monitoring Tools als Registrierungsstatus „Normal / Idle“ berichten.

Fehlerbehebungen

  • Wenn Latency Autotuning für eine Channel ausgeschaltet ist, wird der Channel keinen Pingtest mehr durchführen, wenn er von ConnectedStalled auf Connected wechselt. Auf diese Weise kann der Channel nach einem kurzen Stillstand sehr viel schneller wieder genutzt werden (z.B. wenn ein Fahrzeug durch einen Autobahntunnel fährt).
  • In sehr seltenen Fällen (Hochgeschwindigkeitszüge) konnten LTE-Module so abstürzen, dass der Router sie immer noch für verbunden hielt – im Zweifelsfall für immer. Ein neuer Wächter-Code stellt nun sicher, dass solche „eingefrorenen“ Module automatisch powercycled werden.
  • LTE-Module geben nun Cell-IDs korrekt wieder (vorher zeigten sie typischerweise „0“ als Cell-ID).
  • Die Empfängerseite eines BondingDiversity Flow hatte ein ernstes Speicherleck, welches nach einiger Zeit verursachte, dass dem Gerät der Hauptspeicher ausging.
  • Wenn die Stromversorgung auf 5XX-Routern während eines bestimmten Moments beim Hochfahren unterbrochen wurde, konnte der Firmware-Speicher beschädigt werden, was dazu führen konnte, dass der Router nicht mehr in der Lage war, hochzufahren. Dies wurde in solchen Installationen beobachtet, bei denen der 5XX-Router in einem Auto verwendet wurde, das oft für nur für ein paar Sekunden angelassen und dann wieder abgestellt wurde.
  • Die SSH-CLI lauscht nicht mehr auf WAN-Interfaces, da diese nicht durch eine ACL kontrolliert werden können.
  • Einige Objekte im Web-Interface von früheren Firmware-Versionen ignorierten Löschversuche, z.B. Lizenzen und gestackte Router. Nun können diese Objekte erfolgreich gelöscht werden.
  • Die Zeitzonenverwaltung bei 5XX-Routern war bei allen früheren Firmware-Versionen fehlerhaft. Dadurch waren Berichte für den Traffic-Bericht-Server mit falschen Zeitstempeln versehen, und Webbrowser nahmen auch keinerlei Elemente aus dem Web-Interface in den Cachespeicher auf.
  • Die QoS-Klassen-Einstellung „Required Link Stability“ wurde aufgrund eines Fehlers in allen Firmware-Versionen im letzten Jahr größtenteils ignoriert. Deswegen konnte ein instabiler Channel den Traffic-Durchsatz des Tunnels ruinieren, auch wenn der instabile Channel eigentlich nicht genutzt hätte werden dürfen. Diese Fehlerbehebung bringt daher eine deutliche Durchsatzverbesserung für Setups, in denen instabile Links gebündelt werden (z.B. in Fahrzeugen).
  • CDMA450-Module konnten abstürzen, wenn man sie in einem 5XX-Router resettete. Die  Reset-Option für diese Module wird daher nun ignoriert.
  • Die diversen Formen von Download-Tools im Web-Interface hatten Probleme auf 5XX-Routern. Dort konnten diese Tools steckenbleiben oder abbrechen.
  • Die Benutzerrechteverwaltung für WAN-Module war nicht persistent, entsprechende Einstellungen gingen beim Routerneustart verloren. Im neuen Web-Interface konnten Userrechte-Einstellungen für WAN-Module überhaupt nicht vorgenommen werden. Dies funktioniert nun, man kann nun auch Nicht-Root-Usern Rechte für WAN-Module zuweisen.
  • Das Download Test Tool brach den Download nicht ab, wenn das entsprechende Fenster im neuen Web-Interface geschlossen wurde, stattdessen lief der Download im Hintergrund weiter. Das verursachte ggf. unnötigen Datentraffic.