Standort-zu-Standort-Verbindung durch Bündelung von xDSL2, 4G/LTE, 5G und Satellitenverbindungen anstelle von teuren Standleitungen und MPLS
Implementierung und Design von Viprinet für große Netzwerke
Häufig handelt es sich bei Unternehmensnetzen um Strukturen, die über mehrere Jahre gewachsen sind und daher nicht auf einmal ersetzt werden können. In vielen Fällen basieren diese Netze auf MPLS-Infrastrukturen, die wiederum von externen Internet-Providern als Managed Service angeboten werden, weshalb gerade kurzfristige Änderungen an der MPLS-Lösung, z.B. weil ein neuer Standort angebunden werden muss, unverhältnismäßig viel Geld kosten können. In diesem Video erklären wir Ihnen, wie Sie mit Viprinet die Performance von MPLS-basierten Unternehmensnetzen steigern oder diese Schritt für Schritt durch eine Viprinet-Lösung mit höherer Ausfallsicherheit und Bandbreite ersetzen können.
Sie können sich auch im Download-Bereich unserer Website unser Whitepaper zum Thema "Viprinet Large-Scale VPN Deployment" herunterladen, das Ihnen zeigt, wie Viprinet eine Alternative, aber auch eine Ergänzung für Ihr MPLS-basiertes Netzwerk sein kann, ganz nach Ihren Bedürfnissen.
Viprinet bietet professionelle Site-to-Site VPNs durch die Zusammenschaltung mehrerer DSL-Anschlüsse und anderer Medien wie 4G / 5G oder Satellitenverbindungen. Im Gegensatz zur Viprinet-Lösung sind herkömmliche Medien wie Standleitungen und MPLS zu teuer, zu unflexibel, nicht ausreichend zuverlässig und oft zu langsam.
Ihre Vorteile von Site-to-Site VPNs auf Basis der Bündelung von DSL-, LTE / 4G-, 5G- und anderen Verbindungen:
- Geringe Konnektivitätskosten durch Nutzung von Consumer-Leitungen anstelle von teuren Standleitungen oder MPLS-Verbindungen
- Maximale Bandbreite mit dem einzigartigen Viprinet-Bonding
- Hohe Ausfallsicherheit durch Bonding verschiedener DSL-Provider und weiterer WAN-Medien
- Anschlusssicherung durch zusätzliches Bonding des Mobilfunks
- Einfache schrittweise Ablösung von MPLS durch Viprinet möglich
- Bonding mit echter Aggregation der Bandbreite ist wesentlich leistungsfähiger als z.B. Load Balancing
Mietleitungen und MPLS sind Relikte aus einer anderen Zeit
Bonding ist die Trendtechnologie für Site-to-Site VPNs
Es gibt nur noch wenige Geschäftsprozesse, die ohne IT-Unterstützung oder Kommunikationsmedien auskommen. Das gilt vor allem dann, wenn die Unternehmen national, international oder sogar interkontinental aufgestellt sind. Jede Region hat ihre Besonderheiten in Bezug auf die verfügbare Kommunikationstechnik. Medien wie Mietleitungen und MPLS sind oft nur in städtischen Gebieten zu relativ günstigen Preisen verfügbar; in ländlichen Gebieten sind Mietleitungen und MPLS entweder sehr teuer oder gar nicht verfügbar.
Zudem bieten Mietleitungen und MPLS ohne spezielle (und besonders teure) Vertragsergänzungen keinen wirklichen Schutz vor Ausfällen - bei einer normalen Vertragsklausel, die eine 98,5%ige Verfügbarkeit garantiert, müssen Ausfallzeiten von 5 Tagen in Kauf genommen werden. Die Preise für diese Anbindungen sind extrem hoch; langfristige Verträge wirken der rasanten Entwicklung von Unternehmen entgegen.
Bonding von Viprinet beendet diese Nachteile: Bündeln Sie günstige Consumer-Medien wie ADSL, Kabel und 4G / 5G-Mobilfunkverbindungen zu einem schnellen und zuverlässigen Site-to-Site-VPN, das deutlich günstiger ist als eine Standleitung oder MPLS. Nutzen Sie die Vorteile physikalisch unterschiedlicher Medien (verkabelt oder drahtlos), um eine extrem hohe Zuverlässigkeit zu erreichen. Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass ein Bagger auf dem Grundstück Ihres Nachbarn Ihre drahtlose Verbindung zerstört hat?
Das könnte ein typisches Site-to-Site VPN á la Viprinet sein:
Sie bündeln 3x xDSL2, 1x Satelliten-Internetzugang und 2x LTE / 4G. Durch die drei xDSL2-Leitungen erhalten Sie eine Download-Bandbreite von ca. 300 Mbit/s (ca. 1,5 Mbit/s der Bandbreite werden von Viprinet für das Bonding verbraucht) und eine Upload-Bandbreite von 150 Mbit/s. Die Satellitenverbindung fügt (idealerweise) 25-220 Mbps Down- und etwa 2-20 Mbps Upload hinzu. Daraus ergibt sich eine nutzbare symmetrische Bandbreite von etwa 470 Mbit/s, der Download ist so schnell wie etwa 1 Gbit/s. Die xDSL2-Leitungen sollten bei verschiedenen Anbietern bestellt werden, um für Ausfälle in den jeweiligen Rechenzentren gerüstet zu sein. Die Kosten sind gering, da Consumer-Leitungen genutzt werden.
In unserem Beispiel besteht die mobile Komponente des Bündels aus LTE-/ 4G- und 5G-Anschlüssen verschiedener Anbieter. Wenn die mobilen Anschlüsse nur als Backup genutzt werden, sollten handelsübliche Retail-Datentarife (5-10 GB / Monat) ausreichen. Sollen die mobilen Medien jedoch einen Teil der Daten dauerhaft übertragen (im Rahmen einer Bündelung), dann ist eine Flatrate erforderlich. Während man mit einem 4G/LTE-Anschluss die Up- und Download-Geschwindigkeiten ähnlich wie bei xDSL2 halten kann, kann man mit einem 5G-Mobilfunkanschluss - je nach verfügbaren Funkzellen, deren Entfernung und den verwendeten Antennen - zusätzlich 1 Gbit/s im Downstream und 500 Mbit/s im Downstream erreichen. Die drahtlosen Verbindungen können sowohl als normales "Lastmedium" als auch als Fallback-Medium genutzt werden. Dies hängt nur von der Konfiguration ab. Das Ausfallrisiko wird auf bis zu sechs Anbieter und sechs Medien (sowohl kabelgebunden als auch drahtlos) verteilt. Die erreichbaren Bandbreiten sind exzellent und liegen weit über denen von Standleitungen und MPLS-Infrastrukturen.
Vergleichen Sie doch einfach mal das Preis-Leistungs-Verhältnis der Viprinet-Bonding-Technologie mit dem von Standleitungen und MPLS, sowie die Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit der Verbindung. Sie werden schnell feststellen, dass Site-to-Site-VPNs mit Standleitungen und MPLS Relikte aus einer anderen Zeit sind und die Verbindung von Standorten heute über Viprinet-Bündelung erfolgt.
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Sukzessive Ablösung bestehender MPLS-Infrastrukturen durch Viprinet
Je größer ein Unternehmensnetz ist, desto schwieriger ist die Umstellung von einer Anschlusstechnologie auf eine andere. Auch hier ist Viprinet Vorreiter, denn aufgrund seiner Flexibilität müssen Sie Ihre MPLS-Infrastruktur nicht nur auf einmal ablösen, sondern können sie Schritt für Schritt durch eine Viprinet-Anbindung ersetzen. Darüber hinaus können Sie Viprinet entweder in Ihre bestehende MPLS-Infrastruktur integrieren oder MPLS zu einem wesentlichen Bestandteil Ihrer zukünftigen Viprinet-Lösung machen. Neben dem Bonding garantieren zusätzlich verschiedene integrierte Failover-Systeme wie das Node Stacking für Multichannel VPN Router und das Hub Redundancy System für Multichannel VPN Hubs die geforderte Qualität und Zuverlässigkeit der Verbindung. Viprinet-Partner sorgen im Falle eines Ausfalls für den notwendigen weltweiten Service. Egal, wie schwierig Ihre Anbindungssituation auch sein mag: Gemeinsam werden wir eine Lösung finden, also zögern Sie nicht länger und kontaktieren Sie uns jetzt.