Newsname

Viprinet erhöht die Upstream-Geschwindigkeit für mobile Internetzugänge

18.05.2009

UMTS-Module für den Multichannel VPN Router nutzen HSUPA-Verfahren

Mobile Internet-Anwender können mit Hilfe des deutschen Routerherstellers Viprinet von höheren Übertragungsraten im Uplink profitieren. Die im Multichannel VPN Router eingesetzten UMTS-Module nutzen den HSUPA-Standard und ermöglichen damit Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 MBit/s. Der Einsatz der Module bietet sich zum einen für mobile Video- und Audiostreams an, die ortsunabhängig auf einen hohen Datendurchsatz angewiesen sind. Durch flexible Bündelung von maximal sechs mal UMTS sind in der Praxis so bis zu 30 MBit/s Downstream und annähernd 9 MBit/s Upstream realisierbar. Zum anderen können damit aber auch herkömmliche, asynchrone DSL-Anschlüsse im Uplink veredelt werden. Häufig bieten diese lediglich Übertragungsraten von 1 MBit/s. Durch Kombination eines DSL- und eines UMTS-Anschlusses im Multichannel VPN Router lässt sich so die Upstream-Geschwindigkeit mehr als verdoppeln.

Der in zwei Varianten erhältliche Router ermöglicht die Bündelung von bis zu sechs, beziehungsweise bis zu drei verschiedenen Internetzugänge von beliebigen Anbietern zu einer einzigen durchsatzstarken Leitung. Je nach Zugangsart stehen verschiedene Modultypen zur Verfügung, die sich einfach im laufenden Betrieb austauschen lassen. Dies erlaubt eine flexible Anpassung des Netzwerkes an sich verändernde Rahmenbedingungen.

HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist ein Zusatz des UMTS-Protokolls und ermöglicht höhere Datenübertragungsraten im Uplink. Die beiden größten UMTS-Anbieter, T-Mobile und Vodafone, bieten das Verfahren inzwischen nahezu flächendeckend und stellen eine Uplinkrate von 1,45 MBit/s zur Verfügung. Theoretisch sind 5,8 MBit/s denkbar, die aber von den derzeitigen Netzstrukturen noch nicht abgebildet werden können.

Weitere Informationen auf unseren Produktseiten

Archiv Jahr

zum Anfang