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CeBIT 2011: Redundanz schafft Sicherheit. Auch in der Cloud.

18.02.2011

Kanalbündelung bringt Hochverfügbarkeit für die Internetanbindung

Das Thema Cloud Computing ist auf der diesjährigen Computermesse CeBIT vom 1.-5. März in Hannover in aller Munde. Ob Virtualisierung, Software-as-a-Service oder Remote Desktop – die Auslagerung von Daten und Anwendungen auf externe Server hat viele Namen. Die damit verbundene Verschlankung der eigenen IT-Infrastruktur bringt für Unternehmer und öffentliche Träger eine Reihe von Vorteilen, aber auch verschiedene Risiken mit sich. Während das Thema Datensicherheit eine zentrale Rolle spielt, unterschätzen viele Anwender die Bedeutung einer stabilen Internetanbindung für den zuverlässigen Betrieb von Cloud-Services.

Dabei hat der Ausfall der Internetleitung verheerende Folgen: Nutzer können dann weder auf ihre gespeicherten Daten zugreifen noch die benötigten Applikationen zugreifen. Das Resultat sind Stillstände wesentlicher Unternehmensfunktionen und Produktivitätsausfälle. „Vielen Unternehmern ist nicht bewusst, dass sie sich bei der Nutzung von Cloud-Lösungen auf Gedeih und Verderb ihrem Internet-Provider aussetzen“, stellt Simon Kissel, Geschäftsführer der Viprinet GmbH, dar. „Und die lassen sich zusätzliche Ausfallsicherheit teuer bezahlen“, so Kissel weiter. Sein Unternehmen hat einen Weg gefunden, die Verfügbarkeit der Internetanbindung auf ein Höchstmaß zu steigern, und das zu überschaubaren Kosten.

Kanalbündelung heißt das Verfahren und es meint die beliebige Kombination von bis zu sechs unterschiedlichen Internetanbindungen verschiedener Anbieter und Zugangsmedien zu einer einzigen Leitung. Hierdurch wird das Ausfallrisiko der einzelnen Leitungen auf den Leitungsverbund verteilt – und statistisch minimiert. Schon durch die gemeinsame Nutzung von 2 verschiedenen ADSL-Anschlüssen mit einem UMTS-Anschluss lässt sich eine Verfügbarkeit von 99,9% erreichen. Zum Vergleich: die vertraglich zugesicherte Verfügbarkeit einer normalen ADSL-Leitung liegt bei 97 %, das bedeutet bis zu 260 Stunden Ausfall im Jahr. Zusätzliche Service Level Agreements zur Erhöhung der Ausfallsicherheit kosten enorme Summen, bieten jedoch letztlich keinen technischen Schutz vor kaputten Internetleitungen.

Mit Hilfe der Multichannel VPN Router des rheinhessischen Routerherstellers profitieren Cloud-Nutzer nicht nur von einer stabilen Internetverbindung, sondern auch von der gebündelten Bandbreite aller angeschlossenen Leitungen. Durch den modularen Aufbau der Router lässt sich das Leitungsprofil rasch und ohne Ausfall an sich verändernde Gegebenheiten anpassen. Und schließlich ermöglicht die effektive Nutzung mobiler Übertragungstechnologien wie UMTS/HSPA+ und in Kürze LTE auch den sicheren Zugriff auf Daten und Anwendungen von Heimarbeitsplätzen, Road Warriors oder in Fahrzeugen. So wird die von den Cloud-Lösungsanbietern kommunizierte Formel der ortsunabhängigen Nutzung von Daten und Anwendungen Realität.

Zudem trägt die Technologie zu einer Verbesserung des Nutzerkomforts bei. Durch das integrierte Quality-of-Service-Verfahren verbessert sich das Latenzverhalten der verwendeten Internetleitung. Frustrierend lange Wartezeiten oder stockende Mauspfeile gehören damit der Vergangenheit an. Die Bündelung handelsüblicher Consumer-Angebote macht die Einrichtung einer hochverfügbaren Anbindung wesentlich preiswerter als die Nutzung z.B. von Standleitungen. Der Datensicherheit tut dies keinen Abbruch, im Gegenteil: Für die Bündelung nutzt Viprinet ein weltweit einzigartiges VPN-Tunnelverfahren, durch welches alle Daten durch eine hochsichere 256-Bit AES Verschlüsselung geschützt sind.

"Mit unserer Technologie werden die Schwächen der Cloud-Anwendungen aus Nutzersicht behoben", fasst Simon Kissel zusammen. "Gleichzeitig stärken wir die Vorzüge solcher Lösungen wie die ständige Verfügbarkeit relevanter Informationen und Applikationen für alle angeschlossenen Nutzer, egal an welchem Ort."

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